Fettarmes Apfelbrot

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Ihr wollt jetzt an den warmen Tagen auch leckeren Kuchen essen, aber ohne euch die Strandfigur zu runieren? Dann ist dieses Apfelbrot eine leichte fettarme Alternative! 🙂

Folgende Zutaten werden benötigt:
• 250g Mehl (ich habe 100g Buchweizenmehl und 150g Weizenvollkornmehl verwendet)
• 1 Pck. Backpulver
• 2 EL Kakaopulver (möglichst stark entöltes)
• 1 EL Zimt
• 500g Äpfel (ich habe eine süße Sorte verwendet)
• 160 ml Apfelsaft
• 100g getrocknete Feigen

Zunächst Mehl, Backpulver, Kakao und Zimt miteinander vermischen. Dann die Äpfel und Feigen in Stücke schneiden.
Zum Mehlgemisch den Apfelsaft hinzugeben, falls noch nicht die richtige Konsistenz erreicht ist, einfach noch etwas Wasser hinzugeben. Dann die Äpfel und Feigen hinzugeben und alles miteinander vermengen.
Den Teig dann in eine Kastenform geben. Ich habe meine noch mit Backpapier ausgelegt, um sie nicht einfetten zu müssen.
Den Teig in der Form mit einem Löffel schön festdrücken, damit keine Luftlöcher zwischen Teig und Apfel sind.
Das ganze in den vorgeheizten Ofen bei 160 Grad zwischen 65 und 70 Min backen. Danach schön auskühlen lassen und aus der Form nehmen.
Et voilà! 🙂

Lasst es euch schmecken.

Äpfel sind übrigens reich an Vitamin C, was sie zu einer sehr gesunden Zutat macht. Außerdem sind sie kalorienarm, aufgrund ihrer Ballaststoffe dennoch sättigend.
Äpfel gelten auch als Fatburner, da das enthaltene Pektin die gleichzeitig eingenommenen Fettsäuren an sich zu bindet und damit aus dem Körper zu schleust, ohne dass sie vom Körper verwendet werden können. Auch Bakterien und andere unliebsame Stoffe soll das Pektin an sich binden.
Buchweizen ist ein guter Eiweißlieferant mit einer hohen bioligischen Wertigkeit. Es enthält mehr Lysin als die meisten Getreidesorten, welches für starke Knochen wichtig ist. Außerdem enthält es viel Vitamin E, B1 und B2 und die Mineralstoffe Kalium, Eisen, Calcium, Magnesium und Kieselsäure.
Feigen enthalten ein ganzes Paket wichtiger Inhaltsstoffe wie Provitamin A, Eisen, Magnesium, Phosphor und Calcium. Bei getrockneten Feigen sind die Stoffe besonders hoch konzentriert.

Hier noch meine verwendeten Zutaten, plus mehr Äpfel und Backpulver 😉 :

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Kalorienarme Sommerpizza

Wer gerne mal die eine oder andere fett- und kalorienarme Pizza genießen möchte, dem kann ich diese Variante nur empfehlen. Sie ist schnell und leicht zubereitet.
Der Belag kann individuell dem eigenen Geschmack angepasst werden, meine Pizza gestern sah am Ende so aus:

Sommerpizza

Für 6 Pizzen habe ich folgende Zutaten verwendet:
• Vollkornfladenbrot
• 100g Tomatenmark
• 200g Lupinen Burger
• 130g Erbsen
• 1 gelbe Paprika
• 250g Champignons
• 8 kleine Tomaten (optional, zur Dekoration)

Aus dem Tomatenmark habe ich zusammen mit ein wenig Wasser und Tomatenwürzsalz eine Pizzasoße angerührt.
Die Lupinen Burger werden in kleine Stücke geschnitten und kurz angebraten. Währenddessen werden die Champignons in Scheiben geschnitten und die Paprika gewürfelt.
Danach das Fladenbrot mit der Pizzasoße bestreichen und die Zutaten nacheinander verteilen.
Das Ganze dann noch im vorgeheizten Ofen bei 160°C 10-12 Min. backen.

Et voilà – schon ist die kalorienarme vegane Pizza fertig (pro Pizza ca. 183 kcal)! 🙂

Lupine ist übrigens eine heimische Pflanze, die sehr reich an pflanzlichem Protein ist mit hoher biologischer Wertigkeit. Es ist wohl das einzige derzeit bekannte basische Eiweiß, d.h. es führt im Vergleich zu allen anderen Eiweißen beim Abbau zu keiner Säurebildung im Körper. Außerdem sind Lupinen viel Eisen und Atioxidatien in Form von Beta-Carotin und Vitamin E.
Auch die Champignons liefern viele gute Inhaltsstoffe wie Eiweiß, B-Vitamine und Provitamin D, welches der Körper zu Vitamin D umwandelt. Vitamin D ist hilfreich bei der Speicherung von Calcium und Phosphor und beugt Osteoporose vor. Champignons enthalten zudem ausgesprochen viel Kupfer.

Hier könnt ihr noch meine verwendeten Zutaten sehen:
Sommerpizza-Zutaten

Pita-Vollkornbrottaschen mit Mais

Wieder mal Lust auf ein einfaches und schnelles Gericht? Ich hatte neulich diese leckere Abendessen. Die Zubereitungszeit war wirklich sehr kurz und geschmacklich war es absolut top! Es gab Pita-Vollkornbrote gefüllt mit Senf, Hummus, Tomate und Rucola und dazu einen Maiskolben.

Pita

Die Zutaten für zwei Personen:
• 4 Pita-Vollkornbrottaschen
• 75g Rucola
• 30g mittelscharfer Senf
• 120g Hummus
• 1 Tomate
• 1 Packung Mais à 2 Stück

Den Mais für ca. 20 Min. kochen.
Währenddessen die Pitataschen im Ofen für 5-7 Min. aufbacken. Den Rucola waschen und die Tomate in Scheiben schneiden. Wenn die Pitataschen fertig sind, dann werden sie an der Kante zur Hälfte aufgeschnitten und eine Seite mit Senf, die andere Seite mit Hummus bestrichen und zusätzlich mit Tomatenschreiben und Rucola befüllt.
Zusammen mit je einem Maiskolben servieren.
Die Pitataschen können natürlich zusätzlich mit allem möglichen befüllt werden, z.B. weitere Gemüsesorten, Tofu oder andere Soßen. Hier sind viele Varianten denkbar.

Et voilà – gesundes Fast Food. 🙂

Rucola gilt übrigens als sehr gesund, da er entwässernd wirkt, die Verdauung fördert und eine heilende Wirkung hat (aufgrund der enthaltenen Senföle). Zudem ist er reich an Folsäure, welche Herz-Kreislauferkrankungen und Demenz vorbeugen soll und besonders wichtig für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch ist.
Mais versorgt ebenfalls mit vielen Nährstoffen, vor allem mit Calcium, Kalium, Phosphor und Eisen, sowie mit den Vitaminen B1, B2, B3, B6 und Vitamin C. Es ist jedoch dringend zu Mais aus biologischem Anbau zu raten, da Mais aus konventionellem Abbau stark genmanipuliert sein kann.

Hier könnt ihr noch einmal meine verwendeten Zutaten sehen:
Pita-Zutaten

Hummus-Rezept

Kichererbsen sind eine gesunde Zutat, die man in vielen Gerichten verwenden kann.
Ich mag sie sehr gerne als Hummus verarbeitet, da er besonders schnell und unkompliziert zuzubereiten ist. Hummus lässt sich dann gut als Brotbelag oder als Dip für Gemüse oder Tortillachips verwenden. Auch auf Salat bietet er eine geschmackliche Erweiterung.

Hummus--1 Hummus

Hier also mein typisches Standard-Rezept für Hummus:
• 1 Dose Kichererbsen
• ein wenig Wasser
• 2 kleine Knoblauchzehen
• 2 TL Tahin (Sesampaste)
• etwas Salz und Pfeffer

Das Wasser aus der Dose abgießen und die Kichererbsen ggf. noch einmal abspülen. Dann ein wenig Wasser hinzufügen (man kann auch das aus der Dose verwenden, das ist allerdings vorgesalzen).
Das Ganze mit einem Pürierstab oder einer Küchenmaschine zu einem Brei verarbeiten. Danach den Knoblauch mithilfe einer Koblauchpresse zerkleinern und hinzugeben, das Tahin unterrühren und dann alles mit Salz und Pfeffer nach eigenem Geschmack abschmecken.

Es gibt noch viele unzählige Möglichkeiten den Hummus abzuwandeln und so immer wieder neue Geschmackskreationen zu entwickeln. Beispielsweise könnte man noch Zitronensaft und Petersilie hinzugeben, damit er frischer schmeckt oder ihm einen mediterranen Hauch verleihen, indem man auch getrocknete Tomaten in Öl oder Oliven hinzufügt.
Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt – versucht also alles aus! 🙂

Wer lieber getrocknete Kichererbsen, anstelle der Dosenvariante, verarbeiten möchte, muss diese zunächst für mind. 12 Std. einweichen und dann nochmals 2 Std. kochen. Die Variante habe ich bisher allerdings noch nicht probiert und kann daher den geschmacklichen Unterschied nicht beurteilen.

Kichererbsen sind übrigens sehr gesund, da sie viel Eiweiß enthalten und wenig Fett. Außerdem sind sie reich an Eisen und Calcium und enthalten auch Zink und Magnesium.
Aufgrund der vielen Ballaststoffe halten sie zudem lange satt.
Daher für mich ein ideales Essen. Wie ist eure Meinung? 🙂

Hier noch die verwendeten Zutaten:
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Dinkelflocken mit Früchten

Flockies

Hier nun mein erster Rezeptpost. Bei Instagram habe ich den Hinweis bekommen, doch auch die Rezepte von dem dort geposteten Essen zu veröffentlichen. Da es mir dort aber zu unkomfortabel mit dem Schreiben langer Texte ist, werde ich das also hier tun. 🙂

Wie im Post zuvor geschrieben, mache ich derzeit eine Definitionsphase und achte daher auf eine besonders geringe Fettzufuhr. Ein typisches Essen sind daher Haferflocken, weil sie schnell und einfach zuzubereiten sind und man sie sehr abwechslungsreich gestalten kann.

Für die Basis verwende ich immer:
• 100g Dinkelflocken
• 100ml Reismilch
• ca. 50ml Wasser
• 1 EL Sukrin

Alles in einem Behälter miteinander vermischen und über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit sich die Flocken noch mit der Flüssigkeit vollsaugen können.

Man kann dann noch verschiedene Früchte hinzugeben, z.B. Banane, Ananas, Himbeeren etc.

Ich verwende Dinkelflocken, da diese deutlich fettärmer sind als die normalen Haferflocken (2g anstelle von 7g Fett).
Das Süßen ist optional, ich mag es aber ganz gerne. Sukrin besteht übrigens aus Erythritol und ist ein natürlicher Zuckerersatzstoff, der den Blutzuckerspiegel unberührt lässt. Ihr könnt aber auch Agavendicksaft, Stevia oder ähnliches zum Süßen verwenden – bitte nur kein Süßstoff, in dem Aspartam enthalten ist, weil diese sehr gesundheitsschädlich sind!

Für das Frühstück im oberen Bild habe ich das Dinkelflockengrundrezept verwendet, sowie 100g gefrorene Himbeeren, die ich noch mit etwas Sukrin bestreut habe.
Et voilà! 🙂

Hier noch ein Foto mit den verwendeten Produkten:
Zutaten

Definition von Muskeln

Heute mal ein Schwung aus meinem Leben. 🙂
Ich habe in den letzten Monaten spürbar gut Muskeln aufgebaut und möchte diese nun etwas definieren. Ich kenne leider nicht meinen genauen Körperfettanteil, aber er ist besonders an Bauch und auch an den Beinen noch ein wenig zu hoch, als dass man die Muskeln darunter gut erkennen könnte. An den Armen und am Rücken ist es schon deutlich besser.

Um auch die anderen Partien zu optimieren habe ich eine Art „Definitionsphase“ gestartet.
Bei dieser esse ich mit einem Kaloriendefizit, besonders fettarm und natürlich vegan.
Ich gehe davon aus, dass ich einen täglichen Kalorienbedarf von ca. 1950 kcal habe. Die Berechnung dafür finde ich etwas schwierig, da die vielen Kalorienrechner im Internet immer abweichende Ergebnisse haben. Ich habe einen genutzt, der auch einen Aktivitätsfaktor berücksichtigt und nach der Formel Gesamtenergieumsatz = Grundumsatz x Aktivitätsfaktor rechnet.
Von den 1950 kcal Gesamtenergieumsatz, die ich unterschreiten möchte, sind die Aufnahme von 1550 kcal mein Ziel. An Sporttagen fällt es entsprechend der verbrauchten Kalorien beim Sport höher aus.

Die Ernährung besteht zum größten Teil aus komplexen Kohlenhydraten, viel Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst.

Nach dem Aufstehen starte ich mit einem großen Glas Zitronenwasser. Dazu presse ich den Saft einer Zitrone aus und vermische es mit Wasser. Zitronenwasser am Morgen hat viele gesundheitliche Vorteile, es hält zudem eine Weile satt und kurbelt den Stoffwechsel an.
Zum Frühstück starte ich unter der Woche meist mit Haferflocken (100g), die ich am Abend zuvor vorbereite und mache dann noch 1-2 Portionen Früchte dazu. Am Wochenende steige ich dann eher auf Hirsebrei um, damit es ein wenig Abwechslung gibt.
Mittags gibt es zunächst ein Stück Obst im Voraus, dann wieder Kohlenhydrate in Form von Vollkornnudeln, Vollkornreis, Vollkornbrot (100g) oder Kartoffeln (300-500g). Dazu Gemüse und Hülsenfrüchte. Als Soße dann eher leichte und fettarme Varianten, z.B. Joghurtsoße, Senfsoße oder Tomatensoße.
Abends gibt es einen schönen Salat, zusammen mit anderen Gemüsesorten in Rohkostform oder gedünstet. Bei Bedarf kann es auch noch einmal Hülsenfrüchte geben.

Snacks gibt es in der Regel nicht, es beschränkt sich auf die 3 Mahlzeiten, was aber auch völlig ausreichend ist, weil ich dazwischen keinen Hunger verspüre und die Mahlzeiten sehr lange sättigen. Höchstens wenn es das Abendessen später gibt (z.B. weil ich abends noch in der Uni bin), gibt es mal einen Snack für die Pause. Das kann dann entweder Gemüse oder Obst sein.
Weiterhin versuche ich möglichst salzarm zu essen, was für mich eine besondere Herausforderung ist. Aber um weitere Wassereinlagerungen zu vermeiden, ist es mir wichtig, das zu beherzigen.
Bisher komme ich mit der Ernährung super klar und sehe auch schon erste Erfolge. Teilweise ist es sogar recht schwierig auf die angestrebten Kalorien zu kommen, da das Essen aufgrund des sehr geringen Fettanteils auch nur eine überschaubare Kalorienzahl hat.
Wenn man für das Mittag hauptsächlich Gemüse in Rohkostform wählt, hält sich der Vorbereitungsaufwand auch in Grenzen und man muss nicht jeden Tag am Herd stehen und das Essen für den nächsten Tag vorkochen.

Sport mache ich derzeit 3-4 pro Woche, hauptsächlich Kraftsport um die Muskeln zu erhalten und eine Cardio-Einheit pro Woche. Die absolviere ich aber meist, indem ich einfach 1x in der Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit düse, was bei mir 12km pro Strecke sind.

Rezepte meiner üblichen Gerichte werde ich dann immer mal in nächster Zeit posten.
Bis dahin… 🙂

Vitamin B12 gehört zu einer gesunden Lebensweise

 

Ein häufig diskutiertes Thema für Vegetarier und Veganer ist die ausreichende Aufnahme von Vitamin B12. Aufgrund dessen, dass kein Fleisch verzehrt werde, würden sie besonders gefährdet für Mangelerscheinungen sein. Doch nicht nur das Fleischessen ist entscheidend, denn auch viele Fleischesser leiden an einem Mangel dieses Vitamins.

 

Um das Thema herrschen viele verschiedene Meinungen. Die einen sagen, Veganer und auch Vegetarier seien besonders gefährdet für einen Mangel dieses Vitamins, da dieses nur in tierischen Produkten enthalten sei. Andere wiederum sagen, dass der menschliche Körper es selbst produzieren kann und das andere Pflanzenfresser auch keine Vitamin B12 Präparate nehmen müssten.

 

Zunächst ist zu sagen, dass Vitamin B12 nur von Bakterien hergestellt wird, die sich im Verdauungstrakt von Lebewesen, also auch in dem von Menschen befinden, oder auf ungewaschenem Obst.

Die eigene Produktion von Vitamin B12 findet allerdings erst im Dickdarm statt. Der menschliche Körper absorbiert das Vitamin aber im Bereich der Mundschleimhaut oder im Dünndarm. Was danach im Dickdarm produziert wird, kann der menschliche Körper leider nicht mehr verwerten.

 

Das heißt Fleischesser (Menschen oder Tiere) nehmen das Vitamin auf, indem sie Tiere essen, welche mit Vitamin B12 versorgt waren. Besonders die Innereien (am meisten die Leber) weisen den höchsten Gehalt auf.

 

Pflanzenesser (Tiere) erhalten ihr B12 auf verschiedene Wege. Eine Kuh beispielsweise erhält durch den Vorgang des Wiederkäuens automatisch ihr eigenes, im Pansen produziertes, Vitamin B12. Andere Pflanzenfresser wiederum essen in wiederkehrenden Abständen ihren eigenen Kot, der mit dem Vitamin B12 aus dem Dickdarm angereichert ist. Man geht davon aus, dass so deren Bedarf des Vitamins gedeckt wird.

 

Pflanzenesser (Menschen) verfügen nun nicht über die Verdauungsfunktionen wie Kühe und die andere eben beschriebene Option kommt auch nicht in Frage. Wie also sollen wir Menschen, die keine Tiere essen wollen das Vitamin beziehen?

 

Auch einige Pflanzen enthalten Vitamin B12, leider aber nur in zu geringer Dosierung für den Menschen. Zu den pflanzlichen Vitamin B12 Lieferanten gehören:

  • Algen (besonders Nori- und Chlorella- und Spirulina-Algen)
  • ungewaschenes Bio-Obst und Bio-Gemüse (vor allem Wurzelgemüse)
  • Wildpflanzen
  • Sauerkraut und anderes fermentiertes Gemüse
  • Sanddorn, Petersilie, Weizengrassaft

 

Der Gehalt in all diesen pflanzlichen Quellen ist jedoch nicht wissenschaftlich fundiert und es ist daher sehr schwierig abzuschätzen, ob man durch diese Lebensmittel seinen Bedarf tatsächlich ausreichend decken kann.

 

Der Bedarf eines erwachsenen Menschen liegt gemäß der Vegan Society bei

10 µg Vitamin B12 pro Tag oder mindestens 2000 µg pro Woche.

Dieser Wert lässt sich nur sicher erreichen, indem sich die vegan oder vegetarisch ernährende Person auch zusätzlich mit einem Vitamin B12 Präparat versorgt.

Besonders zu empfehlen ist dabei ein Supplement in Form von einer Lutschtablette. Denn wie anfangs erwähnt, leiden auch einige Fleischesser an einem Vitamin B12 Mangel, was an einer verminderten Aufnahmefähigkeit liegen kann (z.B. gestörte Magenschleimhaut).

 

Zusätzlich sind auch einige Lebensmittel mit Vitamin B12 angereichert. Dies betrifft allerdings nur Produkte aus konventioneller Landschaft, denn bei Bio-Lebensmitteln ist diese Zugabe nicht erlaubt.

 

Befasst euch also gut mit dem Thema um hier kein Risiko einzugehen. Eine Überdosierung mit Vitamin B12 ist fast unmöglich und birgt auch keine Gefahr. Ein Mangel jedoch führt zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Depressionen. Da diese Symptome recht unspezifisch sind, bleibt so ein Vitaminmangel oft lange unerkannt und führt über die Jahre zu erheblichen Spätfolgen. Ihr müsst jetzt nicht gleich in Panik geraten, denn Vitamin B12 wird auch über 3-5 Jahre in der Leber gespeichert, aber langfristig sollte man hier nach einer Lösung suchen.

 

Besorgt euch ein also gutes Supplement und bleibt gesund und fit! 🙂

HIIT zur Fettverbrennung

 

Vielleicht hat der eine oder andere bereits davon gehört, denn schon seit einiger Zeit gehen Fitnessexperten nicht mehr davon aus, dass Fettverbrennung nur durch wenig intensives, dafür aber lange andauerndes Training (z.B. Joggen, Fahrrad fahren, Crosstrainer etc.) der alleinige Schlüssel zur Fettverbrennung ist. HIIT steht für High Intensive Intervall Training und bietet viele Vorteile.

 

Es dient besonders der Fettverbrennung und soll diese deutlich besser bewirken als normales Ausdauertraining. Während man für ein gewöhnliches Ausdauertraining mind. 50 Minuten einplanen muss, dauert HIIT gerade mal um die 20 Minuten und erzielt dabei sogar noch bessere Ergebnisse. Der Fettstoffwechsel soll Studien zufolge um 36% mehr angekurbelt werden als bei einem gleich langen Training im Ausdauerbereich.

 

Das Geheimnis für den Erfolg von HIIT liegt in der Mischung aus dem Intervalltraining und dem hochintensiven Training. Intervalltraining, bei dem sich Phasen mit mehr Anstrengung und Phasen mit weniger Anstrengung abwechseln, wird nämlich der Stoffwechsel deutlich angekurbelt.
Bei hochintensivem Training wird der Körper zur maximalen Leistung gepusht, es kommt zu einer deutlich höheren Sauerstoffaufnahme, was zu einer intensiven Fettverbrennung noch bis zu 48 Stunden nach dem Training führt. Der reine Kalorienverbrauch kann beim HIIT geringer ausfallen als beim Ausdauertraining, jedoch sind hier die Nachbrenneffekte entschiedener.

 

Beim HIIT gibt es verschiedene Varianten. Es geht aber immer um das selbe Prinzip: eine Phase des sehr anstrengenden Intervalls wird abgelöst von einem ruhigen Intervall. Insgesamt wird diese Kombination mehrmals durchgeführt.
Wer HIIT für sich durchführen möchte, sollte zunächst die verschiedenen Varianten vergleichen und die geeignete für sich heraussuchen. Sehr bekannte Trainingsmethoden in diesem Bereich sind die Tabata-Methode, die Turblence-Methode und die Little-Methode. Es gibt daneben aber auch noch viele weitere Abwandlungen.

 

Benötigt wird lediglich viel Motivation, denn man muss sich wirklich zu seiner körperlichen Leistungsgrenze pushen. Außerdem ein wenig Zeit, ca. 40 Min pro Training, inklusive Aufwärmen und Cool-down, das ganze 2-3x pro Woche. Eventuell ein Ergometer (Fahrrad, Laufband oder Rudermaschine), man kann die Intervalle aber auch mit Sprints durchführen.

 

Viel Spaß beim Training mit Power-Musik und den tief entspannten Phasen nach dem Sport! 🙂

Life is plastic…

Wer versucht einen wirklich gesunden Lebensstil zu führen, sollte sich auch einmal mit folgendem Thema auseinandersetzen: Worin lagere ich Getränke und Lebensmittel, die ich später noch meinem Körper zuführen will?

Leider ist Plastik zu diesem Zweck sehr beliebt geworden, da es sehr leicht ist und anders als Glas nicht so schnell kaputt gehen kann.

Besonders kritisch sind die Stoffe Bisphenol A (BPA) und S, Phthalate und Kohlenwasserstoffverbindungen im Plastik zu betrachten.

BPA ist eine Chemikalie zur Herstellung von Kunststoffen und kann beispielsweise in Plastikgeschirr, Kunstoffflaschen und –bechern, Lebensmittelverpackungen, in der Innenbeschichtung von Getränke- und Konservendosen, Babyschnullern und –fläschchen und Plastikspielzeug enthalten sein.

Vor allem ist es dann kritisch, wenn die Plastikverpackung erwärmt wird, denn dann löst sich das BPA besonders leicht aus dem Plastik und geht auf die Lebensmittel oder Getränke über. Dies ist dann der Fall, wenn man z.B. Essen in einer Plastikdose in der Mikrowelle erwärmt, heißer Kaffee in einen Plastikbecher gegossen wird, Plastikgeschirr verwendet wird, auf dem warmes Essen serviert wird usw. Was aber besonders häufig passieren kann, dass Getränke, die in Plastikflaschen gefüllt sind mit Wärme in Berührung kommen, was im Sommer sehr leicht passiert.

Aus Babyschnullern kann sich BPA auch dann schon lösen, wenn er mit der Körpertemperatur des Babys in dessem Mundraum in Berührung kommt.

Die bisher erforschten Folgen von BPA sind z.B. Unfruchtbarkeit, da es eine hormonähnliche Wirkung hat, aber auch eine Hemmung der körperlichen Entwicklung bei Babys/Kleinkindern, Entstehung von Herzkreislauferkrankungen, Leberprobleme und Diabetes.

Phthalate sind chemische Weichmacher, der sich zwischen Kunststoffmolekülen einlagert und besonders leicht entweichen kann. Neben der Verwendung in Lebensmittelverpackungen, werden sie auch in Körperpflegeprodukten (z.B. Bodylotions, Nagellack etc.) und PVC (z.B. Bodenbeglege, Textilien etc.) genutzt.
Phthalate stehen im Verdacht zahlreichen Erkrankungen zu fördern, u.a. Diabetes, Unfruchtbarkeit und eine gestörte Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane sowie der Hirnentwicklung männlicher Föten, aufgrund der östrogenartigen Wirkung.

Kohlenwasserstoffverbindungen sind für den menschlichen Körper ebenfalls sehr ungesund. Man findet sie leider neben dem Inhaltsstoff in Plastik auch in Körperpflegeprodukten, beschichtetem Kochgeschirr (Teflon) und Pestiziden. Sie haben toxische Auswirkungen auf Leber, Immunsystem und Fortpflanzungsorgane.

Wer sich diesen Nebenwirkungen nicht täglich aussetzen will, sollte versuchen Plastikverpackungen weitestgehend zu vermeiden.
Dazu könntet ihr beispielsweise

  • frische und unverpackte Lebensmittel kaufen. Im Biomarkt gibt es auch oft Papiertüten in denen man Obst und Gemüse packen kann.
  • Konservendosen, deren Inhaltsstoffe ihr nicht kennt, lieber vermeiden oder nicht allzu oft konsumieren. Wenn ihr nicht sicher seid, was in eurer Lieblingskonserve verarbeitet wurde, dann fragt ruhig beim Hersteller nach, die sind zu einer Aussage verpflichtet.
  •  lieber Getränke kaufen, die in Glasflaschen abgefüllt sind.

Weiterhin solltet ihr Plastikgeschirr vermeiden und keine Lebensmittel in Kunststoffdosen oder ähnlichem erwärmen. Wenn ihr Reste vom Essen in eine Plastikdose füllen wollt, dann lasst es zunächst komplett auskühlen.

Ich wünsche euch zukünftig einen aufmerksameren Blick für eure Gesundheit. 🙂

Süßkartoffeln – eine wahre Gesundheitsquelle

Die Süßkartoffel ist, obwohl es der Name vermuten lässt, keine Kartoffel, sondern gehört zu den Windengewächsen. Was aber tatsächlich auf sie zutrifft ist der süßliche Geschmack.
Ihre Zubereitungsvarianten sind aber ebenso vielfältig wie bei Kartoffeln – man kann sie braten, kochen, backen, frittieren, sowohl mit als auch ohne Schale. Sie lässt sich reiben, zu Brei verarbeiten oder in Scheiben geschnitten zu einem Gratin zubereiten. Im Gegensatz zur Kartoffel kann man sie aber auch sogar roh verzehren, z.B. in Sticks geschnitten oder als Salat, sie schmecken dann ähnlich wie Möhren.

Ebenso vielfältig wie ihre Zubereitungsvarianten sind auch ihre Inhaltsstoffe. Die Süßkartoffel überzeugt mit vielen Vitaminen und Nährstoffen und wurde von der CSPI (Center for Science in the Public Interest) sogar zum nährstoffreichsten Gemüse ernannt.
Sie enthält verschiedene Antioxidantien, sowie die Mineralstoffe Mangan, Folsäure, Kupfer und Eisen. Außerdem enthält sie die Vitamine C, B2, B6 und E sowie Biotin (Vitamin H). Außerdem ist sie reich an hochwertigen Ballaststoffen.

Der Süßkartoffel werden deshalb die folgenden positiven Gesundheitsmerkmale zugesprochen:

  • Vorbeugend bzw. lindernd bei Entzündungen, Asthma, Arthritis und Gicht
  • Kann den Blutzuckerspiegel regulieren und Diabetes vorbeugen
  •  Fördert eine gesunde Verdauung und beugt Darmkrebs vor
  • Durch den hohen Anteil an natürlicher Folsäure ist sie besonders gut für Schwangere oder Frauen mit Kinderwunsch
  • Stärkung des Immunsystems
  • Hilft bei der Vermeidung von Herzerkrankungen
  • Lindert Krämpfe und stärkt die Muskulatur
  • Lindert Stresssymptome

Um die vielen Vorzüge zu erfahren, sollte man die Süßkartoffeln regelmäßig verzehren. Wer zudem ausreichend Sport treibt, wird schnell bemerken, wie er sein Leistungsvermögen steigern kann.

Im Gegensatz zu unseren heimischen Kartoffeln lassen sich Süßkartoffeln aufgrund ihres hohen Wassergehalts nicht so lange lagern und verderben sehr viel schneller. Auf keinen Fall sollte man sie in den Kühlschrank tun, sondern bei Zimmertemperatur aufbewahren.

Habt ihr Lieblingsgerichte mit Süßkartoffeln? Ich habe schon so einige interessante Rezepte gesehen, wo sie z.B. auch als Zutat für Kuchen oder Muffins verwendet wurde.